Euripides

Die Herakliden
Heraklides

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Inhalt

Nach dem Ende des Herakles – er wurde entrückt und ein Gott – verfolgt der fiese Eurystheus dessen Kinder, die Herakliden, mit seinem Hass.

Vertrieben suchen diese unter der Führung der greisen Iolaos, dem Neffen und ehemaligen Wagenlenkers Herakles’, Zuflucht in Marathon. Der dortige Herrscher ist Demophon, ein Sohn des Theseus. Eingedenk der alten Freundschaft seines Vaters mit Herakles stellt er die Flüchtlinge unter seinen Schutz – und riskiert damit die Konfrontation mit dem mächtigen Herrscher von Mykene.

Eurystheus’ Heer, das den Herakliden folgte, wird in einer Schlacht besiegt. Eurystheus selbst wird von Ioloas, den die Götter für diesen einen Tag verjüngten, getötet.

Mythos

Die Rückkehr der Herakliden auf den Peloponnes ist die mythologische Erklärung dessen, was heute "Dorische Wanderung" genannt wird. Die von Norden einfallenden Dorer unterwarfen das – kulturell damals gewiß höher stehende – Reich von Mykene bzw. was eben davon übriggeblieben war.

Die spartanischen Könige führten ihre persönlichen Stammbäume bis auf Herakles zurück (lange Zeit konnten nur "Herkliden" spartanische Könige werden), wie u.a. das bei Herodot erhaltene Beispiel Leonidas, der im Kampf gegen die Perser bei den Thermopylen fiel, zeigt.

Zur Geschichte des Herakles siehe: Herakles

Vorgeschichte

Zur weiteren Geschichte:

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2003 / April 2005

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